Bei hochsommerlichen Temperaturen startete der FCZ druckvoll, mutig und spielerisch stark. Bereits nach drei Minuten hatte Chiara Bücher das 1:0 auf dem Fuss, ihr Abschluss wurde allerdings erfolgreich geblockt. Nach sieben Minuten kam der Stadtclub bereits zum vierten Eckball, der dann prompt zum verdienten Führungstreffer führte. Wasiima Mohammed konnte die Flanke von rechts übernehmen, worauf die neuverpflichtete Nina Kajzba in ihrem ersten Spiel für den FCZ mit der Hacke das 1:0 erzielen konnte. Was für ein Traumeinstand für die slowenische Nationalspielerin. Die Zürcherinnen blieben dominant, nach 13 Minuten unterlief ihnen in der Defensive im Spielaufbau allerdings ein Fehler, der zum Ausgleich durch Reena Wichmann führte. Mit diesem Unentschieden ging es dann in die erste Pause.
Auch zu Beginn des zweiten Viertels hatte der FC Zürich spielerische Vorteile und zeigte zum Teil starke Kombinationen. Eine solche ereignete sich in der 33. Minute, als sich das Team von Cheftrainer Renato Gligoroski über die linke Seite durchspielen konnte. Letztendlich war es Marlene Wild, die mit einem präzisen Innenrist-Flachschuss in die weitere Torecke die neuerliche Führung für den FCZ erzielte. Anschliessend waren es dann die Gäste aus Deutschland, die das Spieldiktat an sich rissen und in der 42. Minute durch Katana Norman das 2:2 markierten, was auch das Resultat nach der Hälfte des Spiels war.
Zum dritten Drittel hin wechselten beide Trainer praktisch die ganze Mannschaft durch. Der FCZ stand nun fast ausschliesslich mit sehr jungen Spielerinnen auf dem Platz und der VfB Stuttgart war nun das ganz klar bessere Team. Zweimal Darina Redzepi und einmal Nicole Billa stellten bis zur 75. Minute auf 5:2 für die Deutschen.
Auch im vierten und letzten Viertel der Partie war Stuttgart tonangebend und erzielte durch Mira Arouna und durch Darina Redzepi zwei weitere Tore zum finalen 7:2.