Israel hatte die Gruppe B4 der WM-Qualifikation hinter den ungeschlagenen Schottland und Belgien mit zwei Siegen gegen Luxemburg auf Rang 3 abgeschlossen. Das letzte von bislang vier Duellen mit der Schweiz – allesamt im Rahmen der WM-Qualifikation – geht auf das Jahr 2014 zurück. In Wohlen setzte sich die SFV-Auswahl damals unter anderem dank einem Hattrick von Vanessa Bürki 9:0 durch. Israel, das seit 1997 offizielle Frauen-Wettbewerbe bestreitet, hat sich noch nie für eine Endrunde qualifizieren können.
«Es handelt sich um ein Team, das sich in den letzten Jahren deutlich verbessert hat und 2025 in der UEFA Women’s Nations League in der Liga C gute Ergebnisse erzielte und den Aufstieg in die Liga B schaffte, was einen echten sportlichen Fortschritt darstellt. Israel hat mit Beck, Vital und Tamar drei Spielerinnen, die in der deutschen Liga spielen, sowie mit Sommer eine Spielerin, die in den Vereinigten Staaten aktiv ist. Das sind Spielerinnen, die wir gut im Griff haben müssen, wenn wir gewinnen wollen. Wir müssen alles geben und von der ersten Minute an mit der Absicht antreten, das Spiel zu gewinnen, um diese Runde zu überstehen. Ich bin zuversichtlich, dass wir das schaffen werden», kommentierte Nationaltrainer Rafel Navarro.
Gegen Kosovo oder Österreich
Die ehemalige englische Nationalspielerin Anita Asante loste in Nyon nicht nur die erste, sondern auch die zweite Runde der WM-Playoffs aus. Sollte sich die Schweiz gegen Israel im Oktober in Hin- und Rückspiel durchsetzen, träfe sich Ende November und Anfang Dezember 2026 – wiederum in zwei Partien – auf die Siegerinnen des Duells zwischen dem Kosovo und Österreich.
Quelle: Schweizer Fussballverband SFV (www.football.ch)